Jetzt bewerben: Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/-in

Der zweijährige Ausbildungsberuf zum/zur Maschinen- und Anlagenführer/in ergänzt die bisherige Palette an Berufen in vielen Branchen um eine passende Alternative. Die Ausbildung ist ein Angebot an praktisch begabte Menschen sowie an Betriebe, die eine kürzere Ausbildungszeit wünschen. Wo Betriebe früher sogenannte “Anlernkräfte” einsetzten, werden heute gut ausgebildete Facharbeiter benötigt.

Maschinen- und Anlagenführer/-in

Maschienen- und Anlagenführer/-in, ein Beruf mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

 

Bei Frage zu dieser oder vielen weiteren Ausbildungen kannst Du Dich direkt an uns wenden.

Kontakt: Julia Klimkeit; klimkeit@erfurt.ihk.de ; Telefon: 03641 3484-278

 

Der branchenübergreifende Beruf wird für die Bedienung von Produktionsanlagen und Maschinen gebraucht. Diese sind Teil der Metall- und Druckbranche, der Textil-, der Kunststoff- sowie der Lebensmittelindustrie. Seit dieser Beruf erlernbar ist, zeigt sich eine starke Zunahme der Ausbildungsplätze. Der Bedarf kommt dabei direkt von den Thüringer Betrieben. Immer dann, wenn eine Produktionsmaschine fachgerecht bedient und gewartet werden muss – sei es im Rahmen einer Umrüstung oder bei einer Wartung und Inspektion – tritt der Maschinen- und Anlagenführer in Aktion. Er kennt die Anlagen und weiß, wie er die Maschine einstellen und pflegen muss. Der kompetente Umgang mit Maschinen und Anlagen und deren fachgerechte Umrüstung sind für ihn ebenso Arbeitsalltag wie die Fehlerdiagnose und -behebung. Maschinen- und Anlagenführer/innen überwachen den Materialfluss, erkennen und beseitigen Störungen in ihrem Arbeitsbereich.

Maschinen- und Anlagenführer/-in sollten ein Interesse für technische Abläufe besitzen

Wer unterschiedliche Maschinen oder Anlagen bedienen will, muss sich für Technik und technische Abläufe interessieren. Ansonsten wird es schwer, sich alles zu merken, was zu beachten ist. Wichtig ist es dabei, die Zusammenhänge zu verstehen und nicht nur etwas auswendig zu lernen. Natürlich sind auch Geschicklichkeit, räumliches Vorstellungsvermögen sowie ein gutes Hör- und Sehvermögen gefragt. Nicht für alles gibt es automatische Kontrolleinrichtungen, die rechtzeitig Alarm schlagen. Teamgeist muss man auch mitbringen, denn Maschinen- und Anlagenführer sind selten Einzelkämpfer. Im Produktionsprozess arbeiten sie eng mit anderen Kollegen zusammen.

Erst werden die Grundlagen gelegt, dann folgt die Spezialisierung.

In einer einjährigen Grundbildung wird zunächst das Fundament für die spätere Spezialisierung in der jeweiligen Branche gelegt. Im zweiten Ausbildungsjahr können die Betriebe dann ihre Differenzierung wählen. Dafür stehen die Schwerpunkte Metall-, Kunststoff-, Lebensmittel-, Textiltechnik, Textilveredlung, Druckweiter- und Papierverarbeitung zur Verfügung. Aufgrund dieser Struktur sind für die Betriebe sehr flexible Ausbildungsmöglichkeiten geboten und gewährleistet, dass die Fachkräfte eine gute Basis erhalten.

Nach der Ausbildung warten vielfältige Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Wenn Betrieb und Fachkraft sich einig sind, kann die Ausbildung in einem verwandten Beruf fortgeführt werden. So kann ein Maschinen- und Anlagenführer mit dem Schwerpunkt Kunststofftechnik nach erfolgreicher Abschlussprüfung die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker Kunststoff- und Kautschuktechnik fortsetzen. Die Ausbildungsinhalte des Maschinen- und Anlagenführers können dabei vollständig angerechnet werden.

Die Berufsausbildung kann bei einer Ausbildung in einem drei- bzw. dreieinhalbjährigen Ausbildungsberuf angerechnet werden.

 

Maschinen- und Anlagenführer/-in werden in fünf Schwerpunkten ausgebildet:

  • Metall- und Kunststofftechnik
  • Textiltechnik
  • Textilveredelung
  • Lebensmitteltechnik
  • Druckweiter- und Papierverarbeitung

 

Berufliche Fähigkeiten:
Maschinen- und Anlagenführer/ Maschinen- und Anlagenführerinnen…

  • richten Maschinen und Anlagen in der Produktion ein und bedienen diese,
  • steuern und überwachen den Materialfluss,
  • bereiten Arbeitsabläufe vor,
  • wählen Prüfverfahren und Prüfmittel aus und wenden diese an,
  • bestimmen Werkstoffe und bearbeiten diese nach technischen Unterlagen,
  • suchen manuelle und maschinelle Fertigungstechniken aus und wenden diese an,
  • nutzen Steuerungs- und Regelungseinrichtungen,
  • warten und inspizieren Maschinen und Anlagen und beheben Störungen,
  • führen qualitätssichernde Maßnahmen durch,
  • berücksichtigen die Vorgaben des Umweltschutzes und der Arbeitssicherheit und der Wirtschaftlichkeit,
  • dokumentieren Produktionsdaten,
  • stimmen sich mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab.
Ausbildungsdauer: 2,0 Jahre
ausbildende Unternehmen: … findest Du rechts, unter “Weitere Informationen”
Fortbildungs­möglichkeiten:
(Auswahl)
Geprüfter…

… Industriemeister Metall
… Technischer Betriebswirt

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

IHK Erfurt

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt vertritt die Interessen von rund 64.000 Unternehmen in Nord- und Mittelthüringen gegenüber Politik und Verwaltung. Sie setzt sich dabei u.a. für eine gute Infrastruktur, maßvolle Steuersätze und weniger Bürokratie ein, fördert die Gründung von Unternehmen und die Ausbildung von Fachkräften.

Kontakt

IHK Erfurt
Arnstädter Straße 34
99096 Erfurt

Telefon: 0361 / 3484-0
Mobil:0160 9352 7752
E-Mail: info@erfurt.ihk.de