Generation Z

Was die Wissenschaft über uns sagt

Viele von euch werden auch zur Generation Z gehören: Junge Menschen, die zwischen 1997 und 2012 geboren wurden. Sie gelten als „digital natives“, also Personen, die in einer digitalen Umgebung aufgewachsen sind und für die die Nutzung von Internet und Smartphones ganz normal zum Alltag gehören. Diese Eigenschaft macht die „Gen Z“ auch für Wissenschaftler interessant. Sie wollen erforschen, was die digitalen Einflüsse mit den jungen Menschen anstellen und wie sie ihre Werte, Wünsche und Gefühle beeinflussen. Folgendes haben sie dabei herausgefunden:

Ständig online und bestens vernetzt

Die Generation Z wird innerhalb einer digital vernetzten Welt groß. Dementsprechend ist ihre Beziehungspflege: Sie sind 24 Stunden am Tag online und innerhalb verschiedener Communities vernetzt. Virtuelle Kontakte pflegen sie ebenso intensiv wie persönliche. Sie nutzen das Internet in nahezu jedem Bereich: um sich zu informieren, auszutauschen, Erlebnisse zu teilen, einzukaufen oder den Alltag zu organisieren.

Schnell und konzentriert

Wer mit digitalen Medien aufwächst, ist schnelle Themen- und Bilderwechsel gewöhnt. Eine Zeit lang dachte man, dass darunter die Konzentrationsspanne der Nutzer leidet. Das konnte aber widerlegt werden. Jetzt weiß man: Dadurch wird die Fähigkeit geschult, Informationsfluten in kürzester Zeit besser durchschauen und bewerten zu können. Sobald ein Thema für sie von Relevanz ist, nutzen die Jugendliche verschiedene Wege und vor allem Online-Kanäle, um sich intensiver damit zu befassen und können so innerhalb kurzer Zeit zu einem echten Experten werden.

Anspruchsvoll in der Unterhaltung

Humor, Unterhaltung und Musik stehen bei dieser Zielgruppe hoch im Kurs – und dabei wollen sie nicht gestört werden. Sie sind es gewohnt, rund um die Uhr auf Unterhaltungsangebote wie Streaming-Dienste, Mediatheken und hunderte Fernsehsender zugreifen zu können und sich dabei das Beste nach ihrem Geschmack aussuchen zu können. Langweilige oder lieblose Formate werden gnadenlos gemieden und durch entsprechende Bewertungen abgestraft. Als gut empfundene Inhalte wie bestimmte Serien dagegen werden in der Community schnell geteilt und stark gehypt. Was dabei meist als nervig und aufdringlich empfunden wird, ist Werbung. Denn sie stört den ungetrübten Mediengenuss. Nur innovative Formate mit einem besonderen Unterhaltungs- oder Mehrwert haben hier eine gute Chance wahrgenommen zu werden.

Shopping-affin

Die Generation Z kauft gern ein – oft online, aber auch wieder öfters offline, wenn sie ihren Shopping-Bummel mit einem besonderen Erlebnis oder dem Treffen von Freunden verknüpfen können. Am liebsten geben die jungen Leute dabei ihr Geld für Kleidung und Accessoires aus. Obwohl sie dabei auch gern Luxusmarken wie Gucci oder Luis Vuitton kaufen, leben sie trotzdem nachhaltiger und umweltbewusster als ihre Vorgängergenerationen und fragen öfter nach den Arbeitsbedingungen oder eingehaltenen Umweltstandards bei den Herstellern.

Selbstbewusst

Viele Kinder der Generation Z standen von Geburt an stark im Mittelpunkt ihrer Familie, wurden gelobt, gefördert, motiviert. Mit diesem Selbstbewusstsein ausgestattet, setzen sie sowohl in ihrer Freizeit als auch im Arbeitsleben vor allem auf Spaß, Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung. Zwang und enge Regeln schränken sie ein. Durch die vielen Vergleichsmöglichkeiten in ihren Communities kennen sie ihren Wert gut und sind besonders im Berufsleben nicht bereit, sich darunter zu verkaufen. Ihre Ansprüche im Job sind aber nicht an erster Stelle ein hohes Gehalt und eine lange Karriereleiter, sondern vor allem eine gute Work-Life-Balance, eine offene Kommunikation und gute Entfaltungsmöglichkeiten.

Und ihr so?

Seid ihr auch zwischen 1997 und 2012 geboren und findet euch in diesen Beschreibungen wieder? Oder seht ihr euch und eure Generation ganz anders? Wir sind gespannt auf euer Feedback!

 

Verwendete Quelle: „Wer ist Generation Z?“ Studie von Argus Data Insights, 2019

 

 

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