Hormone – starke Helfer für eure Balance

Die letzten Wochen haben wir euch auf unserem Instagram- Kanal @samehere_squad  einige Hormone vorgestellt, die ihr für euch nutzen könnt! Jeder Mensch hat Hormone. Auch wenn sie in der Pubertät mächtig nerven können – die vielseitigen Botenstoffe helfen euch, die Funktionen eures Körpers zu regulieren. Wie das genau funktioniert könnt ihr hier herausfinden.

das Schlafhormon Melantonin

Melatonin fördert den Schlaf und es macht müde. Euer Körper stellt es selbst her, um euren Tag-Nacht-Rhythmus zu steuern. Wie viel er davon produziert, hängt von eurer Umgebung ab. Ist diese oft dunkel oder trübe (z.B. im Winter oder in Räumen ohne Fenster), werdet ihr schneller müde und schlapp. Ihr braucht aber dringend frische Energie zum Lernen oder Arbeiten? Dann hilft euch Helligkeit! Sobald Licht auf die Netzhaut eures Auges trifft, stoppt die Melatonin-Produktion und eure Leistungs-Akkus laden sich wieder auf. 30 Minuten bei Tageslicht im Freien reichen schon – auch wenn die Sonne nicht scheint. Alternativ helfen euch geöffnete Fenster für viel Licht im Zimmer oder Tageslichtlampen.

In Kurzfassung:

>> Melatonin macht dich müde.

>> dein Körper stellt das Hormon selbst her.

>> du kannst die Produktion stoppen!

>> Helligkeit und Licht sind das beste Gegenmittel.

>> schon 30 Minuten Tageslicht genügen.

Die Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin

Haben wir Stress, so liegt das daran, dass Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin in unser Blut gelangen. Unter Stress sind wir zu Höchstleistungen fähig, man denke nur an Mütter, die sogar Autos  anheben können, wenn ihr Baby eingeklemmt ist! Ganz schön extrem, aber im Kleinen passiert das bei uns fast täglich: werden die drei Hormone aktiv, steigert das unsere Sinneswahrnehmung, unseren Blutzuckerspiegel und Blutdruck. Hört sich gar nicht so schlimm an? Doch auf Dauer ist Stress überhaupt nicht gut. Was also dagegen tun?
Am besten nehmt ihr euch mal eine Pause: treibt Sport, macht Yoga oder geht euren Hobbies nach. Alles, was euch Freude bereitet, senkt den Stresspegel und sorgt für einen ausgeglicheneren Alltag!

In Kurzfassung:

> >  Noradrenalin, Adrenalin und Cortisol

> >  durch sie schaffen wir Höchstleistung

> >  störend für andere Kreisläufe im Körper

> >  das Gegenmittel: Sport, Hobbies und Freizeit

das Kuschelhormon Oxytocin

Das Kuschelhormon wird nicht umsonst so genannt, denn: enge körperliche Verbindungen zwischen zwei Menschen – wie Küssen, Kuscheln, Streicheln oder Sex – fördern die Ausschüttung von Oxytocin. Dadurch werden die Bindungen zwischen den Menschen gestärkt, vor allem bei Mutter und Kind. Oxytocin spielt auch in der Geburtshilfe eine große Rolle, da es die Wehen in Gang setzt und das Stillen fördert. Doch das ist noch nicht alles! Durch Oxytocin werden euer Blutdruck und Cortisolspiegel reguliert. Die Stressausschüttung wird gemildert, dadurch fühlt ihr euch nach dem Kuscheln besonders entspannt. Da Oxytocin auch ein Neurotransmitter ist, wird zusätzlich euer Belohnungszentrum aktiviert und ihr fühlt euch gut. Euer Selbstbewusstsein steigt und ihr bekommt mehr Vertrauen in euch und euer Können. Also: vor stressigen Arbeitstagen oder Schulbesuchen ausgiebig kuscheln oder die beste Freundin mal ganz fest in den Arm nehmen. Damit macht ihr gleich zwei Leute glücklich!

In Kurzfassung:

>> Oxytocin stärkt die Bindung zwischen zwei Menschen

>> es stärkt ein positives soziales Miteinander

>> man nennt es auch das „Kuschelhormon“

>> es hilft, Angst und Stress zu reduzieren

>> und es dämpft Aggressionen

die Glückshormone Serotonin und Dopamin.

Auch für eure Glücksgefühle sind Hormone und Botenstoffe verantwortlich – allen voran Serotonin und Dopamin. Serotonin hilft bei der Übertragung von positiven Signalen ans Gehirn, es sorgt für Elan, Stressresistenz und Motivation und hinterlässt ein entspanntes Gefühl. Dopamin wirkt sich auf unser Glücksempfinden aus, es steuert die Organdurchblutung, regt Herz- und Nierenfunktionen an und verbessert unsere kognitiven Funktionen.Und warum hört man ständig, dass Schokolade glücklich macht? Liegt’s am Zucker? Nur zum Teil, denn: In der Schokolade steckt die Vorstufe von Serotonin, eine Aminosäure mit dem Namen Tryptophan. Der Körper wandelt sie in Serotonin um und das Glück kommt zu euch. Doch nicht nur Schokolade macht euch glücklich, sondern auch Sport, Bewegung, Sonne und Spaß mit Freunden oder der Familie. Der Körper merkt sich das Hochgefühl und es setzt eine Rückkopplung ein, die euch positive Dinge automatisch wiederholen lässt. Bezieht ihr das aufs Lernen, könnt ihr mit mehr Erfolg in der Schule oder Ausbildung rechnen.

In Kurzfassung:

>> Serotonin und Dopamin gelten als Glückshormone

>> aie sind Botenstoffe für positive Gefühle im Gehirn

>> deine Körperfunktionen werden unterstützt

>> auch Schokolade enthält Glücksstoffe

>> in Kombination mit frischer Luft steigt dein Elan

 

Wir hoffen natürlich sehr, ihr konntet vielleicht den ein oder anderen Ratschlag mitnehmen und eure Hormone jetzt besser einschätzen. Alle Infos findet ihr auch auf unserem Kanal unter dem Highlight “Hormonbalance”.

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