Vorgestellt: Jan Tamme und seine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen

Jan Tamme und seine Ausbildung als Kaufmann für Versicherungen und Finanzen bei der Debeka

Der Auszubildende Jan Tamme (27) wird im Beruf „Kaufmann für Versicherungen und Finanzen“ bei der Debeka ausgebildet, einer der größten Versicherungsgruppen und Bausparkassen in Deutschland.

Viele wissen schon sehr früh, wo sie ihr beruflicher Werdegang irgendwann mal hinführen soll. Das war bei mir nicht der Fall, denn an den Beruf als Kaufmann für Versicherungen und Finanzen hatte ich nach meinem Abitur nicht gedacht. Für mich stand fest, dass ich erst einmal studieren wollte. Also studierte ich Geschichte in Jena. Das ist weit entfernt von einer Ausbildung als Kaufmann für Versicherungen und Finanzen, mag man denken. Dennoch finde ich auch jetzt noch, dass ich alles richtig gemacht habe und würde dieses Fachgebiet immer wieder wählen.

Mit Ende des Studiums machte ich mir immer mehr Gedanken um meine berufliche Zukunft danach. Mittlerweile wusste ich, wie schwer es ist, in diesem Fachgebiet einen sicheren Job zu finden. Deshalb entschied ich mich, eine Ausbildung zu machen. Was war mir dafür wichtig? Abwechslung im Berufsalltag. Und siehe da, dieser Wunsch geht mit der Ausbildung bei der Debeka auf jeden Fall in Erfüllung. Im Außendienst lernt man jeden Tag andere Menschen kennen und kein Termin verläuft wie der andere.

Versicherungen – das ist ein Thema, mit dem jeder früher oder später in den unterschiedlichsten Lebenssituationen in Kontakt kommt. In meiner Ausbildung erlange ich Kenntnisse in allen Sparten und lerne somit nicht nur für Prüfungen, sondern kann das Wissen auch im eigenen Leben gebrauchen und mich daher gut in die Themen hineindenken. Dieser Bezug zur Praxis macht die Ausbildung für mich so spannend.

Jeder Azubi bekommt einen Paten zur Seite, der einen durch die Ausbildung begleitet. Mein Pate bespricht mit mir die Arbeitsschritte, bereitet mich auf die Kundentermine vor und steht mir bei Fragen immer zur Seite. Wir üben und verfestigen auch die Inhalte aus der Berufsschule und dem innerbetrieblichen Unterricht gemeinsam. Ich habe nie das Gefühl, mit Fragen und Problemen allein zu sein. Neben dem Außendienst bietet die Ausbildung Einblick in den Innendienst. Abläufe der Antrags- und Postbearbeitung sowie der Umgang mit Kunden und Mitgliedern am Telefon stehen auf der Tagesordnung.

In der Berufsschule werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, die wir im innerbetrieblichen Unterricht verfestigen und anwenden. Die einzelnen Bausteine der Ausbildung sind vielfältig, fordernd und abwechslungsreich.

Mein persönliches Ziel ist es, auch nach der Ausbildung bei der Debeka zu bleiben. Die Debeka bietet viele Möglichkeiten der Weiterbildung, wie z. B. ein duales Studium oder den Betriebswirt. Die Atmosphäre ist sehr angenehm und familiär. Ich weiß, wie schwer es sein kann, einen sicheren Job für die Zukunft zu finden. Daher ist die Ausbildung bei der Debeka eine riesige Chance für mich, genau diesen zu erhalten. Die Debeka-Gruppe ist in vielen Punkten „anders als andere“. Menschlichkeit spielt bei uns eine wichtige Rolle: Wir gehen ehrlich und offen miteinander um und übernehmen Verantwortung – Verantwortung für unsere Mitglieder, Kunden und Kollegen.

Ich empfehle die Ausbildung jedem, der nach der Schule oder dem Studium praxisbezogen arbeiten will und direkt umsetzen möchte, was gelernt wurde. Die kaufmännische Ausbildung bietet zusätzlich gute Zukunftsaussichten und die Debeka einen sicheren Arbeitsplatz mit der Perspektive, sich beruflich immer weiter zu entwickeln.


Ansprechpartner in vielen Lebenslagen

Statement von Prof. Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der IHK Erfurt:

Der Kaufmann für Versicherungen und Finanzen berät Neu- und Bestandskunden bei der Wahl ihrer Finanzprodukte und Versicherungen, bearbeitet Schadens- und Leistungsfälle, plant Marketingmaßnahmen und arbeitet im Innen- oder Außendienst. Die Ausbildung wird in den Fachrichtungen „Finanzberatung“ und „Versicherung“ angeboten.

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Die meisten Schulabsolventen wünschen sich einen abwechslungsreichen Beruf mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung und viel Umgang mit Menschen. Diese Wünsche erfüllt der Ausbildungsberuf Kaufmann für Versicherungen und Finanzen, denn gerade im Hinblick auf die Absicherung von Risiken des Lebens und der Vorsorge für die Zukunft haben die Menschen heute einen hohen Informations- und Beratungsbedarf. Hier ist der Kaufmann für Versicherungen und Finanzen der ideale Ansprechpartner.

Sie arbeiten in der Regel bei Versicherungsunternehmen und in der Finanzdienstleistungsbranche. Oftmals sind sie zudem als selbstständige Vermittler, Makler oder Berater tätig. Sie können auch in Wirtschaftsunternehmen der Industrie und des Handels sowie anderen Dienstleistungsunternehmen tätig sein.

Kaufleute für Versicherungen und Finanzen beraten und betreuen ihre Kunden. Dazu müssen sie den individuellen Bedarf des Kunden an Versicherungsschutz und Vermögenslage analysieren, um dann spezifische Angebote unterbreiten zu können. Sie schließen außerdem Verträge ab, nehmen Vertragsänderungen vor und bemühen sich um die Bestandspflege und Erhaltung von Verträgen. Leistungsfälle müssen die Kaufleute genauestens prüfen und dann ihre Kunden über den Umfang der Leistungen informieren. Um all diese Tätigkeiten erledigen zu können, wird von den Kaufleuten für Versicherungen und Finanzen team-, prozess- und projektorientiertes Denken und Arbeiten erwartet.

Der Beruf ist in zwei Fachrichtungen aufgeteilt. In der Fachrichtung Versicherungen werden vor allem Schadens- und Leistungsfälle bearbeitet. Zu den Schwerpunkten zählen Kundengewinnung und Bestandsausbau, Marketing, Steuerung und Verkaufsförderung in der Vertriebseinheit, Risikomanagement, der Vertrieb von Produkten der betrieblichen Altersvorsorge, von Versicherungsprodukten für Gewerbekunden, die Optimierung von Kundenbeziehungen und Versicherungsbeständen und der Schadenservice und Leistungsmanagement. Diese Schwerpunkte sind in der Ausbildungsordnung als sogenannte Wahlqualifikationseinheiten definiert, von denen zwei während der Ausbildung erlernt werden müssen. Welche das sind, wird im Ausbildungsvertrag festgelegt.

In der Fachrichtung Finanzen werden Kunden bei der Anlage von Finanzprodukten beraten. Auch hier werden für die Ausbildung zwei Wahlqualifikationseinheiten aus insgesamt vier möglichen gewählt und im Ausbildungsvertrag vereinbart. Zur Auswahl stehen: Finanzierungsberatung von gewerblichen Kunden, Optimierung von Finanzproduktbeständen der Kunden, private Immobilienfinanzierung und Versicherungen sowie Vertrieb von Produkten der betrieblichen Altersvorsorge.

Die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen dauert – unabhängig vom gewählten Schwerpunkt – drei Jahre. Die Branche ist bei Männern und Frauen gleichermaßen beliebt: Der Anteil der weiblichen Auszubildenden liegt seit einigen Jahren unverändert bei ungefähr der Hälfte.

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Steckbrief zum Beruf

Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen

Allgemeine Angaben

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Auszubildende bundesweit: 366

Auszubildende in Thüringen: 145

Angaben zur IHK Erfurt*

Anzahl der Ausbildungsbetriebe: 26

  • Anzahl der Auszubildenden: 89
  • Berufsschulstandort: Erfurt
  • (* Die Angaben beziehen sich auf den Einzugsbereich der IHK Erfurt, Stand: 2018)

Dieser Artikel ist zuerst in der Thüringer Allgemeinen erschienen. 

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