John stellt vor: Ausbildung zum Industriekaufmann

Der Pro für innovative Kommunikations- und Informationssysteme im Bahnbereich

Kein Stau. Sich einfach zurücklehnen und die Fahrt genießen. Der Umwelt etwas Gutes tun. Mit diesen Argumenten werben viele Bahnbetriebe um immer mehr Fahrgäste. Damit dieses reibungslose Fahrerlebnis aber auch tatsächlich geboten werden kann, ist Komfort und Sicherheit an Bahnhöfen wie in den Zügen selbst unerlässlich. Und ich bin dabei.

Ich bin stolz darauf, dass ich als Auszubildender zum Industriekaufmann meinen Teil zur Arbeit meines Unternehmens beitragen kann.

Die Funkwerk Systems GmbH ist als technologisch führender Anbieter von innovativen Kommunikations- und Informationssystemen im Bahnbereich Spezialist für diese Aufgabe – und ich bin stolz darauf, dass ich als Auszubildender zum Industriekaufmann einen Teil dazu beisteuern kann.

Mein Name ist John Menzel, ich bin 21 Jahre alt und einer von rund 250 Mitarbeitern am Standort Kölleda.

Wir sorgen dafür, dass ein reibungsloser Durchlauf unserer Produkte von der Herstellung bis zur Auslieferung gewährleistet werden ist.

Ich war schon immer an wirtschaftlichen Prozessen interessiert, daher fiel mir die Entscheidung, einen passenden Beruf zu finden, nicht schwer. Im Internet bin ich auf den Beruf des Industriekaufmannes gestoßen. Nach einiger Recherche konnte ich viele Gemeinsamkeiten zwischen meinen Interessen und dieser Tätigkeit feststellen. Auch Funkwerk bildet Industriekaufleute aus. Der Name und der gute Ruf als Ausbildungsbetrieb waren mir ein Begriff, weil ich in der Nähe von Kölleda aufgewachsen bin. Entsprechend groß war meine Freude, als ich auf der Internetseite des Unternehmens die Stellenausschreibung gefunden habe.

Plötzlich ging alles ganz schnell

Schnell schickte ich meine Bewerbung per E-Mail an die Personalabteilung. Telefonisch wurde ich kurzfristig zu einem Einstellungstest gebeten, dem dann eine Einladung zum Vorstellungsgespräch folgte. Gut vorbereitet und dennoch sehr aufgeregt, stand ich zum vereinbarten Termin im Unternehmen. Es folgten viele Fragen: Warum dieser Beruf? Warum in diesem Unternehmen? Welche Stärken und Schwächen habe ich? Durch meine Vorbereitung konnte ich die Fragen gut beantworten und wurde abschließend zum Praktikum eingeladen. Nach 10 Tagen folgte der Anruf, der mindestens die nächsten drei Jahre meines Lebens stark beeinflusst – ,,Herzlichen Glückwunsch: Sie haben den Ausbildungsplatz‘‘.

Meine Favorites in meiner Ausbildung

Besonders gefällt mir am Beruf des Industriekaufmanns, dass ich einen Einblick in die verschiedenen Bereiche des Unternehmens erhalte und damit den Weg des Produktes von der Herstellung bis zur Veräußerung verfolgen kann. Ich stehe viel mit Menschen im Kontakt und treffe dabei auf die verschiedensten Persönlichkeiten, was den Arbeitsalltag zusätzlich abwechslungsreich gestalten. Die unterschiedlichen Fähigkeiten und Inhalte, die ich in den drei Ausbildungsjahren erlerne, machen mich nach meinem Abschluss vielseitig einsetzbar. Damit bin ich ein wertvoller Mitarbeiter für das Unternehmen. Und selbst wenn ich nicht übernommen werde, kann ich mich mit aussichtsreichen Chancen bei anderen Industriebetrieben auf eine Stelle bewerben.

In meinem Ausbildungsbetrieb durchläuft man auf dem Weg zum Industriekaufmann zumeist die Abteilungen Logistik, Personalbüro, Vertrieb, Einkauf und Buchhaltung. Zurzeit befinde ich mich im Kundendienst und habe einen näheren Einblick in unsere Reparatur-Dienstleistungen und die allgemeine Produktvielfalt. Jedoch kommt auch hier die Kundennähe nicht zu kurz: Ich bin bei zurückgesendeten Geräten telefonisch und per E-Mail direkter Ansprechpartner für unsere Kunden.

Ich würde jedem, der wirtschaftlich interessiert ist und später in einem Industriebetrieb arbeiten möchte, diese Ausbildung empfehlen: Man erhält sowohl einen Überblick über das Unternehmen, als auch tiefes Wissen in den einzelnen Abteilungen.


Steckbrief zum Beruf

Industriekaufmann/-frau

allgemeine Angaben

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Auszubildende bundesweit: 919
  • Auszubildende in Thüringen: 730

Angaben zur IHK Erfurt*

Anzahl der Ausbildungsbetriebe: 179

  • Anzahl der Auszubildenden: 377
  • Berufsschulstandorte: Leinefelde, Mühlhausen, Weimar, Erfurt, Eisenach

(* Die Angaben beziehen sich auf den Einzugsbereich der IHK Erfurt, Stand: 2018)

Dieser Artikel ist zuerst in der Thüringer Allgemeinen erschienen. 

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