Justin stellt vor: Ausbildung zum Koch

Mein Name ist Justin Möller, ich komme aus Erfurt und bin 19 Jahre alt. Ich absolviere gerade mein zweites Ausbildungsjahr als Koch im Mercure Hotel Erfurt Altstadt. Mit Mercure bietet AccorHotels lokal-inspirierte Hotels, jedes nach standort-individuellen Designkonzepten gestaltet. Wir sind alles in Allem rund 50 Kolleg(inn)en inkl. 14 Azubis. Davon werden derzeit fünf zum Koch ausgebildet.

Warum ich mich für die Ausbildung als Koch entschieden habe?

Meine Eltern sind seit Jahren in der Gastronomie tätig, deshalb war ich schon früh mitten im Geschehen. Der Beruf des Kochs hat mich schon immer gereizt. Angefangen hat es mit Ferienjobs zu Sommerfesten oder Praktika in der Küche des elterlichen Betriebs – hier habe ich Feuer gefangen und die Begeisterung für den Beruf entwickelt. In der Küche fühle ich mich wohl. Mir gefällt, dass ich auch in meiner Freizeit die im Beruf erworbenen Fähigkeiten nutzen kann.

Viele junge Leute scheuen sich, diesen Beruf zu ergreifen, obwohl er eine gute Perspektive für das spätere Berufsleben bietet. Folglich sind gute Arbeitskräfte immer gefragt. Grund dafür ist u. a. der zeitliche Rahmen, in dem man sich als Koch bewegt. Man muss auch an Feiertagen und im Regelfall auch an Wochenenden flexibel und einsatzwillig sein. Die häufig angesprochenen Überstunden fallen in der Regel, aufgrund entsprechender Organisation, heute nur noch selten an. Man kann also seine Freizeit auch gut planen.

Zudem steht außer Frage, dass wir uns in einem relativ fordernden Arbeitsumfeld bewegen.

Diese Faktoren schrecken natürlich im ersten Moment einen potenziellen, angehenden Azubi ab, aber nachdem ich nun das erste Jahr meiner Ausbildung im Mercure Hotel Erfurt Altstadt erfolgreich bestritten habe, stelle ich fest, dass man gerade mit den flexiblen Arbeitszeiten seine Freizeit ebenso gut im Voraus planen kann. Man hat frei, wenn die anderen arbeiten und so beispielsweise ein leeres Schwimmbad oder Fitnessstudio. Und es ist auch nicht schlecht, mal in der Woche frei zu haben, wo man einem sich wiederholenden Arbeitsalltag entkommen kann. Der Job wird nie zum monotonen Trott. Zudem fühle ich mich erst in einem Arbeitsumfeld wohl, in dem ich voll ausgelastet bin, womit ich in der Küche auf jeden Fall auf meine Kosten komme.

Schon früh konnte ich mich auch kreativ in Prozesse einbringen.

Ich begeistere mich auch sehr für den kreativen Prozess, in den ich mich schon früh einbringen konnte, von Zutaten bis hin zur Garnierung. Letztlich stellt auch jeder Tag mit neuen Gästen neue Herausforderungen. Langweilig wird es also nie.

Bleibt die Frage, wie ich auf den Ausbildungsbetrieb aufmerksam geworden bin. Das Mercure Hotel Erfurt Altstadt ist für mich in vielerlei Hinsicht ein attraktiver Arbeitgeber. Ich habe das Vergnügen, meine Ausbildung in meiner Heimatstadt zu absolvieren. Zudem gehört das Mercure Hotel Erfurt Altstadt zum Konzern Accor. Accor ist ein international erfolgreicher Konzern mit Hotels auf der ganzen Welt, der einem viele Aufstiegs- und Weiterbildungschancen ermöglicht. Im Betrieb selbst stehen die Mitarbeiter immer an erster Stelle. Es wird immer ein offenes Gespräch mit den Angestellten gesucht, um stetig das Arbeitsklima und Bedingungen zu verbessern.

Insgesamt haben wir sechs Ausbilder, die sich um die Azubis kümmern. Ich fühle mich bestens betreut. Die Ausbilder geben gern ihr Wissen und Können an die jungen Kolleg(inn)en weiter, zeigen die handwerklichen Kniffe, leiten an und schauen uns über die Schulter, wenn wir Azubis uns selbst „ausprobieren“. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, sich in verschiedensten Seminaren über den Berufsalltag hinaus weiterzubilden und an Schulungen vor Ort teilzunehmen.

Steckbrief zum Beruf

Koch/Köchin

allgemeine Angaben

  • Ausbildungsdauer:                             3 Jahre
  • Auszubildende bundesweit:             18.966
  • Auszubildende in Thüringen:          500

Angaben zur IHK Erfurt*

  • Anzahl der Ausbildungsbetriebe:    121
  • Anzahl der Auszubildenden:            270
  • Berufsschulstandorte:                       Bad Salzungen, Mühlhausen, Gotha, Weimar, Erfurt

(* Die Angaben beziehen sich auf den Einzugsbereich der IHK Erfurt, Stand: 2018)

Dieser Artikel ist zuerst in der Thüringer Allgemeinen erschienen. 

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2 Kommentare
  1. Avatar
    Anonymous sagte:

    Cooler Post!
    hab auch schon mal über eine Ausbildung zum Koch nachgedacht…
    Und das mit der Freizeit ist auch ein Argument! :D

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    • Avatar
      Anne Klehm sagte:

      Koch ist sicher ein super Beruf. Aber wie in jedem Beruf, gibt es sowohl Vorteile als auch Nachteile. Du kannst dich gerne bei uns, über das Berufsbild informieren. :)

      Antworten

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