Umgang mit Stress

Macht euch bloß keinen Stress!

5 Tipps, wie ihr im neuen Job die Nerven behaltet

Als junge Arbeitnehmer wisst ihr zu Beginn eines neuen Jobs vielleicht noch nicht, wie ihr am besten mit Stresssituationen umgehen sollt. Denn mit der Zeit werden auch die Erwartungen größer: eure eigenen – und die eurer Chefs und Kollegen. Natürlich wollt ihr zeigen, was ihr könnt. Aber kommt das auch gut an?
Mit den aufgelisteten Tipps wollen wir euch die ein oder andere Möglichkeit zeigen, euch in solchen Situationen selbst zu beruhigen und Stresssituationen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Hier kommen unsere fünf Tipps, die auch für Schüler gelten, wenn sie das Gefühl haben unter Stress zu stehen.

Positiver oder negativer Stress? Die Perspektive zählt!

Früher gab es – rein medizinisch betrachtet – zwei Arten von Stress: positiven und negativen. Heute wird diese Unterscheidung nicht mehr gemacht. Denn die Vorgänge in eurem Körper sind bei beiden Arten von Stress gleich: Es gibt eine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt und Körper und Geist müssen zusätzliche Kräfte aktivieren, um dafür bereit zu sehen: das Herz rast, der Puls steigt an, das Gehirn arbeitet auf Hochtouren. Wenn ihr im Job also eine aufregende neue Aufgabe bekommt, auf die ihr euch sehr freut, sind die Reaktionen eures Körper die gleichen, als wenn ihr erfahrt, dass ihr kurzfristig ein nerviges Projekt fertigstellen müsst. Den Unterschied macht ihr selbst durch eure Bewertung der Situation. Eure Chance ist Motivation: Betrachtet den empfundenen Druck einfach als Chance, euch in einer neuen Situation zu beweisen und seht euch nicht als Opfer, sondern als Angreifer.

Nehmt euch Zeit zum Durchatmen!

Wenn ihr das Gefühl habt, eine stressige Situation bringt euch an eure Grenzen, schaltet erst einmal drei Gänge zurück. Macht eine Pause, sammelt eure Gedanken und atmet tief durch. Jetzt ist ein klarer Kopf wichtig, sonst kommen zum Stress noch Fehler dazu. Überlegt, was euch an der Situation am meisten stresst und versucht als erstes dafür eine Lösung oder einen Perspektivwechsel zu finden. Wenn dieser Knoten geplatzt ist, läuft auch der Rest viel besser.

Macht kleine Schritte!

Unter Druck entsteht oft das Gefühl, dass man ganz viel auf einmal bewältigen muss. Das täuscht! Denn ihr kommt viel besser vorwärts, wenn ihr eine große Aufgabe in viele kleine Etappen aufteilt und dann konzentriert eine nach der anderen abarbeitet. Das klappt gut mit einer To-do-Liste. Schreibt euch die einzelnen Teilschritte der Aufgabe untereinander auf und hakt ab, was ihr geschafft habt. So kommt ihr dem Ziel Stück für Stück, behaltet dabei den Überblick und seht, was schon erledigt ist. Ihr werdet sehen: Jedes Abhaken motiviert euch weiterzumachen!

Ihr müsst nicht perfekt sein!

Wenn ihr euch durch eine Aufgabe gestresst fühlt, macht euch nicht noch zusätzlich selbst Druck, indem ihr sie „mit Supersternchen Plus“ erledigen wollt. Die wenigsten Dinge verlangen nach Perfektion. Ein einfaches „gut gemacht“ reicht meist schon aus, besonders wenn die Zeit drängt. Eine wichtige E-Mail lässt sich in drei Minuten schreiben – sie muss nicht nach Goethe klingen, sondern soll nur Informationen transportieren. Beschränkt euch auf das Wesentliche und macht dies gut, dann spart ihr euch eine Menge Zusatzstress.

Holt euch Hilfe!

Bevor euch alles über den Kopf wächst: Überlegt, wer oder was euch helfen könnte Stress abzubauen. Könnt ihr einzelne Aufgaben an andere delegieren? Oder euch Unterstützung dazu holen? Fragt ältere Kollegen um Rat, sie kennen sicher eure Situation und haben das Gleiche vielleicht auch schon einmal durch. Oft haben sie die besten Tipps, mit welchen Schritten oder Hilfsmitteln ihr am besten ans Ziel kommt. Der schöne Nebeneffekt: Ihr lernt eure Kollegen besser kennen und stärkt den Teamgeist.

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