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Social Media – Attention please!

Positive und negative Auswirkungen der Social-Media-Nutzung

350 Millionen Fotos werden täglich auf Facebook hochgeladen. 3,5 Milliarden Likes auf Instagram vergeben. Wir schauen durchschnittlich 40 Minuten YouTube-Videos pro Tag und im Jahr 2019 wurden 90 Millionen US-Dollar in Werbung auf Snapchat investiert. Egal wo wir gerade sind und was wir machen: Unser treuer Begleiter sind die Social-Media-Kanäle. Doch was bedeutet der Content auf den Kanälen eigentlich für uns? Wir möchten euch einen kurzen Einblick geben, welche positiven und negativen Auswirkungen die Social-Media-Welt auf uns haben kann! Natürlich sind das noch lange nicht alle, wenn euch also weitere Fakten zum Thema einfallen, dann lasst uns gerne einen Kommentar da. Auf unserer Instagram-Seite findet ihr alle Thesen dieses Beitrags in unserer Story und könnt gerne bei den Umfragen und Quiz-Fragen mitmachen.:-)

Wir können unsere Stärken zeigen über Social Media Kanäle.

Was ist deine persönliche Stärke? Zeichnest du gern, schreibst deine eigenen Blogbeiträge oder bearbeitest gern Fotos? Bist du in deiner Freizeit nur mit Kamera unterwegs? Oder vielleicht DER Trendsetter der ganzen Schule? Egal welche Stärken du hast: Instagram, Snapchat, Bloglovin und Co. sind wie gemacht für dich. Hier kannst du mit anderen in Kontakt treten und deine Hobbys, Interessen und Talente teilen.

Wir sagen: Trau Dich und poste deine erste Stärke!

Ein konstruktiver Austausch im Netz ist möglich.

Mehr denn je animieren Social-Media-Plattformen gerade dazu Meinungen klar und deutlich auszusprechen. Viele Influencer nutzen ihre Stimme, um über Themen wie Umweltschutz, Tierversuche oder dem Schulsystem zu reden. Unsere Zustimmung können wir ganz einfach durch ein Like oder dem Teilen eines Beitrags ausdrücken.

Aber wir möchten auch an euch appellieren: Seid ein Vorbild und äußert eure Meinung konstruktiv! Beleidigungen und unfaire Kommentare sind uncool und nicht Sinn der Sache.

Social Media geht auch im Unterricht.

Geht es euch auch manchmal so: Ihr sitzt im Unterricht und probiert angestrengt dem Lehrer zu folgen aber es klappt einfach nicht? Das Lernen kann auf kreative, spielerische und dynamische Weise viel einfacher sein! Einfach mal eine Frage googeln statt aufwendig in Büchern zu suchen oder ein YouTube-Video in die Präsentation einbinden statt die Folien mit Text zuzubauen. Viele Lehrer sind jedoch noch von der alten Schule und verstehen die Social Media Welt noch nicht. Also beginnen wir ganz einfach damit den Stoff aufzulockern. Hier ein paar Beispiele, wie ihr damit anfangen könnt:

  • YouTube-Videos, die euch beim Lernen helfen, im Unterricht vorstellen
  • Themen, die gerade im Netz aktuell sind (z.B. Datenschutzgrundverordnung), ansprechen und dem Lehrer zeigen woher ihr die Inhalte nehmt
  • Sprach-Apps im Unterricht vorstellen und zeigen, welche coolen Tools es in den Apps gibt

Überflutung unserer Sinnesreize.

Wir haben im Physikunterricht alle gelernt: ” Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.” Das trifft auch auf die Social-Media-Welt zu. Mittlerweile sind wir zu 100 Prozent vernetzt, durch die Vielzahl an Information kann aber auch schnell eine Überflutung unserer Sinnesreize stattfinden. Womit wir auch zu unserer Auswahl von negativen Auswirkung der Social-Media-Nutzung kommen.

Datenmissbrauch im Netz ist keine Seltenheit.

Durch Social Media können wir Kontakt zu Personen pflegen, ohne das Wissen zu haben, welche Identität sich wirklich dahinter versteckt. Der Austausch kann schön sein und uns weiter bringen. Trotzdem sollten wir nicht vergessen, dass wir dem Menschen nicht persönlich gegenüber sitzen. Wir können seine Stimmung nicht wahrnehmen und seine Pläne nicht einschätzen. Unser Rat ist also, schickt keine intimen Daten im Netz umher. Hierbei ist es egal, ob es sich um private Bilder oder schwierige Themen in eurem Leben handelt.

Smartphone-Nutzung am Abend schadet unserem Schlafhormon.

Wusstest du, dass sich durch die Nutzung des Smartphones dein Melatoninspiegel verringert und du deshalb schlechter einschlafen kannst? Melatonin ist ein Hormon, welches für deinen Schlafrhythmus zuständig ist. Unser Tipp: Lege das Handy ungefähr eine Stunde vor dem Schlafengehen aus der Hand und greife lieber mal zu einem schönen Buch!

Empfindliche Inhalte können den neuen Arbeitgeber verprellen.

Bilder von der letzten Party sind vielleicht cool und eine schöne Erinnerung, aber sie gehören nicht unbedingt ins Netz. Genauso wie deine Freunde, Bekannte oder Leute aus aller Welt auf deinen Kanal schauen können, kann das auch dein nächster Arbeitgeber tun. Wenn du gerade mit deiner Schule fertig bist und deine Bewerbungen schreibst, solltest du vielleicht auch nochmal deinen Facebook- und Instagram-Account durchgehen.

Hier kommt es auch sehr auf die Branche an, in der du dich bewerben möchtest. Vermehrt kommt dieser Check durch den Arbeitgeber in kaufmännischen Branchen vor.

Unser Fazit.

Am Ende sind wir uns immer noch uneinig wieviel Social Media nun wirklich gesund ist! Deshalb möchten wir abschließend sagen, dass ihr euch nicht selbst dabei verlieren solltet. Es ist schön, dass diese Kanäle uns einen weltweiten Austausch ermöglichen, unsere Fantasie ankurbeln und uns mit wissenswerten Inhalten füttern. Jedoch können die Kanäle uns auch täuschen, uns eine andere Selbstwahrnehmung verschaffen oder uns großem Stress aussetzten. Achtet selbst darauf, wie viel Zeit ihr tatsächlich damit verbringt und nehmt es Anderen, euren Freunden und eurer Familie nicht übel, wenn sie sich auch einmal ohne Smartphone unterhalten wollen.

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